Warum ist viel Wasser trinken so wichtig für schöne Haut?
Woran erkennt man ein Model? Richtig, an der Wasserflasche in ihrer Hand. Aus gutem Grund trinken Models besonders viel Wasser.
Wasser ist ein unentbehrlicher Baustein für funktionstüchtige Hautzellen. Normalerweise binden Feuchthaltefaktoren, wie zum Beispiel Harnstoff, das Wasser in der Haut und sorgen für eine ausreichende Durchfeuchtung. Erst diese Feuchtigkeit von innen lässt die Haut schön rosig und elastisch erscheinen. Fehlt dem Körper Wasser, dann reduziert sich besonders das Wasser in den Hautzellen. Die Widerstandskraft der Haut und die Funktion der Enzyme nehmen ab, die Struktur der Hornschicht wird schlechter, die Haut trocknet aus und wird rau, schuppig und rissig. Die Haut bekommt kleine Knitterfältchen und verliert an Spannung.
Aus gutem Grund bestehen die meisten Cremes und Lotionen für schöne Haut hauptsächlich aus Wasser und Stoffen, die das Wasser in der Haut binden sollen. Die Feuchtigkeitsdepots in den tieferen Hautschichten werden von innen versorgt. Fehlt es ihnen an Wasser, dann geht die Elastizität verloren, es können Runzeln entstehen. Deshalb ist es für die Schönheit so wichtig, genug zu trinken.
So manches Fältchen ließe sich also schon durch regelmäßiges ausreichendes Trinken vermeiden. Doch auch von außen kann nachgeholfen werden. Denn durch Auftragen von wasserhaltigen Pflegeprodukten vergrößert sich der Wasseranteil in der Haut.
Wer zu wenig trinkt, wird dies schnell an seiner schlaff wirkenden Haut feststellen. Bei einem Flüssigkeitsmangel werden die Wasserdepots der Haut, im Vergleich zu anderen Flüssigkeitsspeichern des Körpers, ganz besonders stark entleert.
Machen Sie es wie die Models. Viel (ausreichend) Trinken ist das beste Mittel für Schönheit und schöne Haut.
Wie verliert der Körper Wasser?
Ein Erwachsener scheidet etwa 2,5 Liter Wasser pro Tag aus.
Wasser wird wie folgt ausgeschieden:
• 1,5 Liter Wasser als Harn
• 0,5 Liter Wasser durch die Haut
• 0,4 Liter Wasser mit dem Atem
• 0,1 Liter Wasser mit dem Stuhl
Trinkwasser
Die extrem niedrigen Grenzwerte für Schadstoffe im Trinkwasser stellen sicher, dass Trinkwasser in Deutschland eine sehr hohe Qualität hat. Manche Schadstoffe gelangen aber erst auf dem Weg vom Wasserwerk zum Wasserhahn ins Trinkwasser. Wenn das Wasser durch sehr alte evtl. auch bleierne Wasserleitungen fließt, ist es sinnvoll die Wasserqualität in einem anerkannten Labor oder dem Gesundheitsamt überprüfen zu lassen.
Blei wird im Wasser fast immer bei Verwendung von Bleirohren und Bleiarmaturen, nach längeren Standzeiten, im Trinkwasser gefunden. Blei ist giftig. Blei hemmt die Blutbildung und führt zu Nervenschäden. Vor allem für Schwangere, Säuglinge und Kinder bis zu 6 Jahren kann Blei gefährlich wirken.
Für Säuglinge ist Nitrat besonders gefährlich, da das daraus entstehende Nitrit zu einer Nitritvergiftung führen kann. Die Wasserversorger sind für die Einhaltung der Nitratwerte (unter 50mg/l) verantwortlich, jedoch bestehen Ausnahmegenehmigungen für einige Wasserversorger, deren Nitratwerte über dieser Grenze liegen.
Saueres Wasser (PH-Wert unter 6,7) kann aus kupfernen Wasserleitungen das Kupfer herauslösen und bei Säuglingen zu lebensbedrohlichen Leberveränderungen führen.
Mineralwasser
Mineralwasser kann erheblich mit Keimen verunreinigt sein wenn zwischen dem Öffnen der Flasche und dem Verbrauch einige Zeit verstrichen ist. Angebrochene Flaschen sollten möglichst schnell ausgetrunken werden und bis dahin im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dies gilt besonders für Wasser ohne Kohlensäure und wenn direkt aus der Flasche getrunken wird.
Die Botschaft des Wassers
von Masaru Emoto

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Wasser vom Reinsten. So optimieren Sie Ihr Leitungswasser.
von Barbara Hendel
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