NIKOTIN

Rauchen


Tabak

Was ist dran an der Tabakpflanze, das über 25% der Erwachsenen in Industriestaaten dazu bringt, sich immer wieder in blauem Dunst einzuhüllen? Warum rauchen Raucher ausgerechnet die Blätter der nikotinhaltigen Tabakpflanze, die vor 500 Jahren aus Amerika kam? Warum nicht Kastanien- oder Rhabarberblätter? Pfeifen gab es übrigens schon vor 2000 Jahren in Europa, welche Kräuter darin zu welchem Zweck geraucht wurden ist unbekannt. Durchsetzen konnte sich das damals jedenfalls nicht.

Nikotin als Medikament

Die Wirkung von Nikotin unterscheidet sich kraß von der des Alkohols, der von den eigentlichen Problemen ablenkt und tiefgreifend die Wahrnehmung bis hin zur Bewußtlosigkeit verändert. Tabak wird als sowohl stabilisierend wie positiv aktivierend erlebt. Bei der Befragung von Rauchern, was ihnen das Rauchen bedeutet räumten sie ein, daß sie zwar ein Bewußtsein für die Schädlichkeit einiger Inhaltsstoffe haben aber andererseits schilderten sie, daß Zigaretten sie wieder ins Gleichgewicht bringen, ihnen Trost spenden, sie in die Lage versetzen klar zu denken, zielgerichtet zu handeln und leistungsfähig zu sein. Soziale Auffälligkeiten, die bei Heroinsüchtigen oder Betrunkenen häufiger auftreten, kommen beim Nikotinkonsum nicht vor - Raucher flippen nicht aus, sie bleiben gesellschaftsfähig. Der Gesetzgeber geht davon aus, daß die Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen durch Nikotin nicht beeinträchtigt wird - Vorbehalte bestehen hinsichtlich der Teilnahme am Straßenverkehr nur gegen das Hantieren mit der glühenden Zigarette am Steuer. Als untypisch für Suchtmittel erweist sich auch der Verlauf der Nikotinabhängigkeit - eine rasche Gewöhnung, die immer höhere Nikotindosen erfordert, findet nicht statt. Schon mit der ersten Zigarette tritt die Wirkung ein. Das gleichzeitige Rauchen mehrerer Zigaretten oder das Umsteigen auf immer stärkere Zigaretten oder dicke Zigarren findet man nur selten. Rauchen zielt also keineswegs primär auf ein besonderes Suchterlebnis, sondern in erster Linie auf das Erreichen eines optimalen Gleichgewichts im Alltag. Die jenseits des Gleichgewichtsbereich liegende Zone eines echten Rauscherlebnisses durch sehr hohe Nikotinmengen wird praktisch gar nicht angestrebt.


Gesundheitsschäden

Mit zunehmendem Lebensalter steigt der finanzielle Aufwand zur Behandlung von gesundheitlichen Schädigungen, die dem Rauchen zugeschrieben werden. Bei 64jährigen soll der durch Tabakkonsum verursachte Krankheitskostenanteil bei über 60% liegen (Centers for Disease Control, Atlanta, USA, Robert Novotny, 1994). Vor allem die Atemwege, die Lunge und der Blutkreislauf sind immer mehr oder weniger geschädigt. Einige Krebsarten betreffen überwiegend Raucher. Es gibt unzählige Studien über die Gesundheitsschäden durch das Rauchen. Wer sich für dieses Thema interessiert findet tausende von Statistiken und Untersuchungen, auch im Internet.

Unerwartete Forschungsergebnisse

Bei Arbeitern die am Arbeitsplatz hohen Quecksilberbelastungen ausgesetzt sind, tritt häufiger Lungenkrebs auf. Dies führte zu Studien, in denen abgeklärt werden sollte, ob die Quecksilberbelastung am Arbeitsplatz zu der erhöhten Lungenkrebsrate geführt hatte. Es wurde festgestellt, daß die Arbeiter in der Chlorkaliindustrie, wo Quecksilber als Katalysator eingesetzt wird, überdurchschnittlich stark rauchen und wohl auch deshalb häufiger Lungenkrebs bekamen. Obwohl in der Fabrik aus Sicherheitsgründen absolutes Rauchverbot herrscht, lag der Raucheranteil in der Belegschaft ca. 20% über dem ihrer Landsleute. Auf Arbeitsplätzen ohne Quecksilberbelastung führen Rauchverbote dagegen bei vielen Beschäftigten auch zur Aufgabe des Rauchens in der Freizeit - die verbliebenen Raucher rauchten dort aber kaum weniger als vorher. 1989 wurden die Ergebnisse der Berliner Vegetarierstudie (Bundesgesundheitsamt, Institut für Wasser- Boden- und Lufthygiene, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie) veröffentlicht. Es handelte sich dabei um eine vergleichende Untersuchung der gesundheitlichen Folgen vegetarischer Ernährung in einer Probandengruppe von Vegetariern und einer von Nichtvegetariern. Dazu wurde auch die Schwermetallbelastung gemessen. Im Blut von Vegetariern fand sich im Schnitt etwas weniger Quecksilber. Raucher aus beiden Gruppen hatten dagegen erhöhte Quecksilberspiegel. Das befanden die Wissenschaftler für unerklärlich - sie hatten zwar den Fischkonsum der Testpersonen und auch den recht geringen Quecksilbergehalt der Zigaretten berücksichtigt, nicht aber die Amalgamfüllungen als Hauptbelastungsquelle (EHC 118, WHO 1991), die besonders bei den Vegetariern mit Amalgamfüllungen, die eine Vorliebe für intensive Kauarbeit und/oder säurehaltiges Obst haben, zwangsläufig zu erhöhten Belastungen mit Quecksilber aus ihren Füllungen führen. Die höchsten Meßwerte für Quecksilber, sowohl im Blut wie im Urin, wurden ausnahmslos bei Vegetariern festgestellt, die rauchen oder geraucht hatten. In einer ebenfalls 1989 veröffentlichten schwedischen Studie (Arbeitsmedizinische Abteilung der Universitätsklinik Uppsala), zeigte sich, daß unter weiblichen Versuchspersonen mit zahlreichen Amalgamfüllungsflächen deutlich mehr Raucherinnen zu finden waren, als unter den amalgamärmeren. Die Bedeutung von Amalgamfüllungen für die Wahrscheinlichkeit ein Raucher zu werden wurde an der Universität von Calgary, Kanada, genauer untersucht (R. L. Siblerud, E. Kienholz, J. Motl, 1993).
Die Versuchsbedingungen waren denkbar einfach. In zwei Versuchsgruppen - einer mit und einer ohne Amalgamfüllungen wurde die Zahl der Raucher ermittelt. Das Ergebnis fiel verblüffend deutlich aus: In der Gruppe mit Füllungen waren 2,54 mal mehr Raucher anzutreffen, als in der Gruppe ohne Füllungen. Von den Wissenschaftlern wurde der Schluß gezogen, daß Quecksilber aus Amalgamfüllungen als eine mögliche Ursache für Tabakkonsum angesehen werden muß - wenn man die ermittelten Zahlen ansieht, sind Amalgamfüllungen als die Hauptursache für das Rauchen von Zigaretten anzusehen.


Nikotin als Ersatzbotenstoff

Als Verbindung zwischen Rauchen und Amalgamfüllungen nannten die Wissenschaftler die bekannte zerstörerische Wirkung von Quecksilber auf die Synapsen (Übertragungspunkte für Steuersignale im Nervensystem) und wichtige Botenstoffe im Körper (Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Azetylcholin) und der Fähigkeit des Nikotins dem entgegenzuwirken. Botenstoffe sind unter anderem für Vitalität, Nervenstärke und reichhaltiges emotionales Empfinden verantwortlich. Sind sie nicht in der richtigen Dosierung verfügbar und verwertbar, ist die Kommunikation und damit das Gleichgewicht im Inneren des Körpers gestört. Es können dann vom Körper Stoffe hergestellt werden, die zu dem Zeitpunkt nicht benötigt werden und sogar schädlich sein können, nötige körpereigene Stoffe werden nicht hinreichend bereitgestellt, weil die entsprechenden Anfragen im Körper nicht präzise weitergegeben werden können, da es an Botenstoffen fehlt - es herrscht zunehmend Verwirrung und Chaos. Nikotin kann dann als Ersatzstoff dienen und durch die Förderung von Botenstoffen, wie Serotonin und Catecholaminen (Dopamin, Noradrenalin, ...) das körperlich-seelische Gleichgewicht verbessern. Besonders hoch ist der Verbrauch dieser Botenstoffe bei Streß, Sport, Sex, Verdauung oder starken Emotionen. Wer gerade bei solchen Gelegenheiten zur Zigarette greift, leidet mit einiger Sicherheit an Botenstoffstoffwechselstörungen.
Nikotin vermag die Sekretion fast sämtlicher Drüsen zu vergrößern und so, wenn nicht überdosiert, die Verdauung zu intensivieren. Es fördert Wohlbehagen, eine friedliche Stimmung (Friedenspfeife der Indianer!) und erhöht die Arbeitslust. Nikotin stellt sich also der quecksilberbedingten Nervosität und leichten Aufregbarkeit entgegen, es lindert die amalgambedingten Depressionen und die in späteren Vergiftungsphasen auftretende ernsthafte Leistungsschwäche, Rauchen dämpft auch den Geschlechtstrieb, der von Quecksilber stark angestachelt werden kann. Intentionstremor, ein Kardinalsymptom fortgeschrittener Amalgam- und Quecksilbervergiftungen, wird gemildert. Wer nicht raucht ist nur deshalb aber nicht frei von Hormon- und Neurotransmitterschäden. Ein quecksilbergeschädigter Nichtraucher kann sich, statt mit Nikotin, durch Schlafen oder Ausruhen, einen geruhsamen Spaziergang an frischer Luft, ein warmes Bad oder andere Maßnahmen, die ihn entlasten bzw. eine vermehrte Freisetzung notwendiger Botenstoffe begünstigen, über das sonst unvermeidliche Leistungstief hinwegsetzen - Nikotin ist nicht die einzige strategische Lösung. Man kann mit zunehmender Vergiftung auch Streß, Sport, Sex, als belastend empfundene Ernährungssituationen oder Gefühle überhaupt meiden. Amalgamgeschädigte können können komplexe psychologische Regelsysteme entwickeln, die ihnen ihr Funktionieren in der Gesellschaft ermöglichen. Dabei kann der Geschädigte sowohl in erster Linie selbst leiden, als auch seine Umgebung unter seinem giftbedingten egomanischen Verhalten leiden lassen. (Ein gesunder Mensch braucht all das nicht - er besitzt genügend Botenstoffreserven und ausreichend funktionsfähige Synapsen, um diese Phasen erhöhten Verbrauchs ohne Probleme zu überbrücken).


Millitante Nichtraucher

Neben den aktiven Passivrauchern, die sich - zu medizinischen Zwecken - absichtlich stundenlang in verrauchte Kneipen setzen, sind millitante Nichtraucher, millitante Veganer oder Vegetarier ein Phänomen, das in deren Amalgamvergiftung seine Ursache haben kann. Speziell bei Personen, die durch intensives Kauen oder säurehaltige Lebensmittel täglich besonders viel Metall von ihren Füllungen abtragen, sind, wenn kein geeigneter Ausgleich für die aggressionsfördernde Amalgamvergiftung gefunden wird solche Handlungsweisen zu erwarten und dies ganz besonders, wenn sie nicht mal Alkohol zu sich nehmen, um sich zu beruhigen. Ein gewisser Herr Schickelgruber der als strenger Vegetarier, Nichtraucher und Alkoholgegner mit äußerst schlechten Zähnen, diese ausführlichst mit Amalgam und anderen gesundheitsschädlichen Zahnmetallen versorgt bekam, kann als besonders krasses Beispiel für Aufbau eines psychischen Kompensationsmodells herhalten, unter dem sein Umfeld dann zu leiden hatte. Adolf Hitler, so lautete sein Künstlername, hatte mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine kräftige Amalgam- und Zahnmetallvergiftung, die er weitgehend auslebte. Hätte es das Dritte Reich nicht gegeben, wenn der Führer Raucher geworden wäre oder hätte sich das gleichfalls vergiftete Volk einen anderen Führer gesucht?


Alltagsdrogen

Die Anwendung von Stoffen, die über den Körper auf die Psyche wirken ist weit verbreitet. Solche Alltagsdrogen sind Koffein in Cola oder Kaffee, die oft noch mit dem kurzzeitig aufputschenden Schadstoff Zucker versetzt werden natürlich auch Schokolade (Kakao), die Theobromin enthält, das der Quecksilberschädigung des Herzens entgegenwirken kann, indem es die Durchblutung verbessert - man spürt, wie es warm ums Herz wird, wenn man Kakao trinkt oder Schokolade ißt, darüber hinaus kann die Atmung erleichtert werden. Alkohol wirkt als Konkurrenzgift der Quecksilberaufnahme entgegen, entspannt, setzt die vom Quecksilber eingesperrten Gefühle frei und kann in Maßen aufgenommen über die Steigerung der Magensaftsekretion die Verdauung verbessern; silber- und quecksilberinduzierte Schmerzen werden gelindert. Zahlreiche Gewürze, wie Pfeffer, Chili, Zimt, Muskatnüsse, Safran oder Nelken nehmen Einfluß auf die Nachrichtenübermittlung im Körper und können zur Beeinflussung des Wohlbefindens benutzt werden. Sie sind besonders in Gewürzkuchen, Weihnachtsgebäck, anderen Süßwaren, scharfen Speisen oder Cola enthalten. Viele Amalgamvergiftete stabilisieren ihren Zustand mit Nikotin, Kaffee, Cola, Alkohol, Schokolade, Zucker etc. und bauen ein empfindliches unnatürliches Gleichgewicht auf, indem sie die Wirkung dieser "weichen Drogen" ausnutzen um ihr Amalgamhandikap etwas auszugleichen. Es ist ihnen dann oft nicht möglich ein paar Tage manchmal sogar nur Stunden ohne diese Hilfsmittel auszukommen - die verdeckten Vergiftungsfolgen treten sonst wieder zu Tage, wobei Nikotinentzug als besonders belastend empfunden wird. Mit allen vorgenannten "Lastern" gleichzeitig aufzuhören führt zum Absturz in die unmaskierte Amalgamvergiftung, das kann kaum einer ertragen. Wenn die Wirkung der leichteren Drogen nicht mehr ausreicht um eine fortschreitende Amalgamvergiftung zu kompensieren, wird dem breiten Spektrum aufputschender Medikamente und Psychodrogen Tür und Tor geöffnet.

Schadstoffe

Neben Quecksilber fügen einige andere Gifte dem menschlichen Körper ähnliche Schädigungen zu. Unter den Holzschutzmittelgeschädigten gibt es nach Beobachtungen von Mitgliedern in solchen Selbsthilfegruppen auch auffällig viele Raucher. In Psychiatrien rauchen ganz besonders viele der Patienten. Entweder weil sie entgegen der ärztlichen Diagnose stark giftgeschädigt sind, oder vielleicht auch, weil Nikotin die Giftwirkung von Psychopharmaka abschwächt. Möglicherweise raucht niemand freiwillig. Ohne Amalgam und andere Gifte hätten wir heute in Europa vielleicht so viele Raucher wie vor 500 Jahren - keinen einzigen.

Hauptgesundheitsrisiko Quecksilber oder Rauchen?

Zwischen mehreren Gesundheitsschädigungen, die dem Rauchen zugeschrieben werden und den Gesundheitsschäden durch Quecksilber anorganischen Ursprungs gibt es zahlreiche frappierende Parallelen, die auf eine gegenseitige Wirkungsverstärkung oder gar Fehlinterpretationen von amalgambedingten Schädigungen als Folgen des Rauchens hindeuten. Magen- /Darmerkrankungen, Gefäßschädigungen, Schlaganfälle, Netzhautschäden, Stoffwechselstörungen, Schädigung ungeborener Kinder, Behinderung in der geistigen Entwicklung von Kindern, Frühgeburten, Konzentrationsstörungen und nicht zuletzt nervliche Labilität gehören zum Schädigungspotential, das beiden Gesundheitsrisiken zugeschrieben wird.

Die ersten Glimmstengel

Die Zigarette wurde erst in den Jahren nach der breiteren Einführung der Amalgame in die Zahnheilkunde erfunden - vorher wurde Tabak gekaut, geschnupft oder in Zigarre und Pfeife geraucht - das kann vor allem als Konsequenz der zunehmenden Verbreitung von Amalgamfüllungen angesehen werden. Pfeife und Zigarre, die es schon lange vorher gab, eignen sich durch ihre konzentrierte Nikotinabgabe eher zur Nutzung von Nikotin als leichtes Rauschmittel, während die kleine Zigarette ihre ideale Anwendung bei der konstanten Stabilisierung gestörter Körperfunktionen mit kleineren Nikotinmengen findet. Sie ist für die meisten Raucher eine Krücke, mit der sie besser durchs Leben gehen können. Die gutgemeinten Ratschlägen und Predigten bornierter Ärzte und Gesundheitsapostel, die oft genug selber rauchen (müssen), doch damit aufzuhören, werden solange bei vielen auf taube Ohren treffen, wie die erlebte Lebenserleichterung größer ist, als die in ferner Zukunft drohenden Gesundheitsschäden. Jugendliche die, anders als alte Menschen, probierfreudiger und aufgeschlossen sind, verspüren nach dem sicher eher durch soziales Umfeld, Psyche und Gelegenheit bedingten Einstieg die positive mildernde pharmazeutische Wirkung des Nikotins auf ihre Vergiftung, die sie dann erst dazu bewegt, richtige Raucher zu werden. Eine lebenslange Selbstmedikation mittels Tabakwaren kann die Folge sein. Wobei das Anwendungsprofil von Nikotin in der Bevölkerung in auffälliger Beziehung zum Zustand des Gebisses steht: Wenn das Gebiß vollständig entwickelt ist, sinkt mit zunehmendem Lebensalter der Prozentsatz an Rauchern in der Bevölkerung (BZgA) proportional zur sinkenden Anzahl der Amalgamfüllungen (und Zähne). Unter jungen Rauchern gibt es aus den genannten Gründen einen höheren Anteil an Probierrauchern mit zunehmendem Lebensalter bleibt der harte Kern von echten Rauchern übrig, die ohne Nikotin kaum noch ein lebenswertes Leben führen können. Einige Raucher beginnen nach erfolgreicher Entwöhnung aus rationalen Beweggründen wieder zu rauchen, weil es sich für sie mit Nikotin objektiv besser leben läßt als ohne. Ein generelles Rauchverbot ohne Ausstieg aus der Amalgamtechnologie würde entweder zum vermehrten Gebrauch anderer Drogen und Kompensationstechniken führen, oder zu noch stärkerer Prägung des Verhaltens von Mensch und Gesellschaft durch den Erethismus Mercurialis (Verhaltens- und Wesensänderung durch Quecksilbervergiftung). In einem Interview in WOM 6/99 beschrieb Flea von Red Hot Chili Peppers diesen Zustand so: "Die Leute tragen ein Loch in sich, das sie mit Drogen füllen wollen. Das ist ein Fehler, den nicht nur die Mitglieder dieser Band gemacht haben, sondern Menschen auf der ganzen Welt. Leute tun die schlimmsten Dinge, um diesen Schmerz zu bekämpfen, aber es funktioniert nicht."


Selbstbehandlung

Für amalgamvergiftete Nichtraucher hat es kaum Sinn jetzt noch mit dem Rauchen anzufangen, die Nebenwirkungen sind doch gravierend. Echte Raucher haben Jahre gebraucht, bis sie sich mit ihrem Medikament, der Zigarette, ausgekannt haben, ihre richtige Anwendung ging ihnen in Fleisch und Blut über, sie dosieren das Nikotin für sich selbst besser als es irgendein Arzt könnte - nach ungeschriebenen Regeln. Wenn die Entgiftungsbehandlung bei einer Amalgamvergiftung keine Fortschritte mehr bringt, ist für Amalgamgeschädigte Verbesserung in der Befindlichkeit durch Nikotinanwendung erreichbar - es handelt sich dabei aber um keine Heilung, sondern nur um eine Notlösung, die bei höherer Dosierung auf Dauer auch schaden kann. Am Anfang der Anwendung, die auch nur für bestimmte besonders stressige Tage erfolgen sollte, treten meistens stärkere Eingewöhnungsprobleme, wie Kopfschmerzen, Unwohlsein und häufige Gänge zur Toilette auf. Diese vergehen aber nach einigen Tagen. Überschüssiges Nikotin wird innerhalb eines halben Tages wieder mit dem Urin ausgeschieden. Die Dosierbarkeit ist bei der Aufnahme über die Lunge allerdings besser, als bei allen anderen Anwendungsverfahren, auch weil so die Leber umgangen wird.
Nikotin ist ein recht starkes Gift. Schon 50 mg auf einmal können tödlich sein. Es dringt leicht durch die Haut ein. Schmuggler, die Tabakblätter direkt am Körper trugen erlitten schwere Vergiftungen. Kleine Vögel sterben innerhalb von Sekunden, wenn man ihnen einen Nikotintropfen vor den Schnabel hält. Andererseits wird es aber rasch sowohl abgebaut, wie auch ausgeschieden. Nikotinpflaster sind in verschiedenen Dosierungsstufen in Apotheken erhältlich. Diese Pflaster sind in Deutschland unverhältnismäßig teuer. Wenn keine andere Möglichkeit besteht, kann man die Pflaster mit der höchsten Nikotindosis kaufen und sie zuhause nach Bedarf zerkleinern und mit Pflasterstreifen entsprechend dem Beipackzettel befestigen. Allergiker sollten sich vor einem Kauf den Beipackzettel genau durchlesen und Fragen stellen - es werden viele Hilfsstoffe verwendet! Nach genauem Studium der Literatur zu Tabakanbau und zur Pharmakologie von Nikotin ist eine Selbstbehandlung auch mit eigenen Tabakpflanzen (nur wenige andere Pflanzen, wie die der Kartoffeln und Tomaten enthalten auch Nikotin) möglich.
Da die Gesundheitsrisiken des Rauchens im Wesentlichen nicht vom Nikotin, sondern von anderen Inhaltsstoffen des Rauches ausgehen sollten andere Anwendungsformen als das Verbrennen der Blätter bevorzugt werden. Die Nikotinaufnahme über die Lunge geht ganz erheblich schneller vor sich, als über die Haut. Dadurch entsteht beim Raucher ein plötzlicher Rückgang der Mangelsymptome, der als Erleichterung und Befreiung intensiv erlebt wird - die langsamere Nikotinaufnahme über die Haut vermittelt diese unmittelbar an die Anwendung gekoppelte sofortige Entlastung nicht und erscheint deshalb für den Betroffenen weniger attraktiv (wie auch das Kauen des Tabaks). Die rasche Nikotinverteilung im Blut wird über das große Resorptionsflächenangebot (ca. 100m2) der Lunge in optimaler Weise erreicht - selbst Injektionen können das nicht in der Qualität. Inhallation/Rauchen scheint in Bezug auf die Dosierbarkeit der beste Weg zu sein, Nikotin aufzunehmen. Die Behandlung einer Amalgamvergiftung ist eine langwierige Prozedur. Im ersten Jahr sind bei korrekter Behandlung die größten Erfolge zu erzielen. Es gibt neben der Entgiftung Möglichkeiten das aktuelle Befinden wohltuend zu bessern. Ein mildes Klima, Moxa, Homöopathie, Kinobesuche, Massagen, chinesische Akupunktur, kneippsche Anwendungen nach dem alten Kneipp etc. können, wie Nikotin (nach Eingewöhnungszeit), recht schnell zu einer oft aber instabilen Verbesserung im Wohlbefinden führen, ohne daß eine Entgiftung stattfindet oder bisher belegt wurde.


Zwangsmedikation

Die Krankenkassen haben über das Vorschreiben und die Finanzierung von Amalgamfüllungen einen großen Teil ihrer Versicherten zu Rauchern gemacht. Die Zahnärzte haben ihren Patienten die Amalgamfüllungen unter Zwang seitens der Kassen in den Mund gesetzt. Da aber das Rauchen als Medikament gegen die Amalgamauswirkungen angesehen werden muß, wer hat dann für die Kosten für Zigaretten und Feuerzeuge aufzukommen und für die Gesundheitsschäden, die durch die Inhaltsstoffe von Tabak als Nebenwirkungen verursacht werden? Unter Berücksichtigung der Todesstatistiken ergeben sich weitreichende Konsequenzen: In Deutschland töten Krankenkassen und Zahnärzte jede Woche 1000 - 2000 Menschen, die sie über die Amalgamfüllungen zum Rauchen gezwungen haben, an dessen Folgen sie dann offiziell sterben. Das ist ein Teil der Menschen, die an den Folgen ihrer Amalgamfüllungen sterben. Jede Familie, in der ein Mitglied an den Folgen des Rauchens stirbt, steht frei ihren verstorbenen Angehörigen gerichtsmedizinisch untersuchen lassen, um dann die Verantwortlichen (die Krankenkasse, den Zahnarzt, den Hersteller, die Hochschulen ...) zu belangen. Amalgambestandteile sind im Falle einer Vergiftung auch noch Jahre nach dem Tod in den Knochen feststellbar. Kurz nach dem Tod können Metallansammlungen im Gewebe und auch die typischen Zell und Nervenschädigungen nachgewiesen werden.

Die Geier warten schon!

- Mörderische Psychiater als Nutznießer der Zahnärzte Psychiater und teilweise auch Psychologen, die in verschieden schwerem Grade Vergifteten eigenständige psychische Störungen andichten, obwohl die Patienten sich in einem giftbedingten Drogenrausch ganz verschiedener Intensität befinden oder auch durch die zerstörerische Kraft der Gifte bereits bleibende geistige Schäden davongetragen haben, sind demnach nichts anderes als Quacksalber, die das Vertrauen ihrer Patienten und der Gesellschaft ausnutzen,um sie rücksichtslos finanziell ausschlachten. Hier sei darauf hingewiesen, daß die Psychiatrie, anders als alle anderen Bereiche der Schulmedizin, keine wissenschaftliche Basis hat, ihre Hauptfunktion liegt eigentlich weit ab vom medizinischen Bereich, sie hat die Aufgabe, die Schulmedizin als universelles Heilsystem erscheinen zu lassen, das auf alle Gesundheitsprobleme eine Antwort hat. Tatsächlich ist sie aber das Sammelbecken, in das Patienten gelangen, bei deren Erkrankungen die angeblich universelle Schulmedizin versagt hat. Und weil sich die Schulmedizin ihr Versagen nicht eingestehen will, sammelt und konzentriert sie ihre Kunstfehler auch aus Eifersucht gegen andere Heilverfahren lieber in ihren Psychiatrien, den Schrottplätzen der Schulmedizin, als ihnen in anderen Medizinsystemen eine Heilungschance zu geben.


Weitere Literatur

* The usefulness of Nicotine - Prof J Harold Burn FRS - New Scientist 6.April 1967; 12-14. * Hospital smoking bans and employee smoking behavior - Longo DR, Brownson RC, Johnson JC et al. - JAMA 1996; 275: 1252-1257
* An epidemiologic study of the relation between symptoms of fatigue, dental Amalgam and other factors - Ingegred Michel, Dan Nord bäck, Ba Edling, Christer Edling - Swed. Dent. J. - 1989 13: 33-38.
* Heilen mit Gewürzen - A. Schwarz und R. Schweppe - 1996 Knaur
* Die Freiheit des Abenteuers - BZgA Köln - 1995
* Raucherentwöhnung - Gerhard Buchkremer - 1989 G. Thieme Verlag
* In den Rauch geschrieben - Hans-Martin Gauger - 1988 S. Fischer Verlag




1. Juli 1998 um 18:04


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