SLEEP WELL ! ! !

DIE "GOOD NIGHT TOP 10"

Förderlich für eine gelungene Nachtruhe sind folgende Faktoren :

1. Schlaf-Routine aufbauen

Der wesentlichste Faktor für ausreichenden Schlaf ist eine gute Routine. Gewöhne Dich daran, soweit es die moderne Hektik erlaubt, jeden Tag zu einer bestimmten Zeit schlafen zu gehen. Die Erde hat ihren Rhythmus und wer sind wir, dass wir diese Gegebenheit missachten?

2. Schlaf-Rituale pflegen

Wer denkt nicht gern an die Gute-Nacht-Geschichten der Eltern oder Großeltern zurück? Damals wie heute sind Einschlafgeschichten  eine echte Motivation, schlafen zu gehen. Eine gute Geschichte sollte nicht zu spannend sein und möglichst persönlich vorgelesen werden. Eine Alternative sind Geschichten auf CD oder Kassette. Aus der Mode gekommen ist das Schlaflied. Viele Menschen wagen es nicht, ihren Mitmenschen etwas vorzusingen, dennoch kann ein Schlaflied ein wirksamer Teil der abendlichen Routine sein. Weitere Beispiele für Schlaf-Rituale sind gemeinsames Beten, Anhören beruhigender Musik oder Fantasiereisen.
Beim Abendspaziergang den Tag Revue passieren lassen, bewußt atmen und danach Zähne putzen. Ein bewährtes Ritul, das ich nur empfehlen kann.

3. Liebevolle, geschützte Atmosphäre schaffen

Studien haben erwiesen, dass Menschen in glücklichen Beziehungen besser schlafen.Die Atmosphäre in der Familie, der WG und auch als Singlegilt es positiv und offen zu gestalten. Streit vor dem Schlafengehen ist ein absoluter Schlaf-Killer. Kurz vor dem Zubettgehen sollten daher keine kritischen Themen mehr diskutiert oder konsumiert werden.

4. Viel Bewegung am Tag

Bewegung macht müde, viel Bewegung macht sehr müde. Eine Faustformel des Experten Dr. Kroschke lautet: „Tagsüber Bewegung, am frühen Abend herunterfahren und kurz vor dem Schlafengehen Entspannung.“  Regelmäßiger Sport sollte ohnenhin fester Bestandteil des Lebens sein.

5. Kein Fernsehen oder Computerspielen vor dem Schlafen

Ständige Berieselung durch die modernen Medien sind die Ursache vieler Schlafstörungen. Gerade in der Zeit vor dem Schlafengehen sitzen viele Menschen vor PC-Spielen oder Chatten und Surfen im Internet – Aktivitäten, die das Gehirn anregen und überreizen, statt zu beruhigen. Eine finnische Studie wies zudem einen Zusammenhang zwischen hohem Fernsehkonsum und massiven Schlafstörungen nach. Auch das Handy sollte nachts ausgeschaltet werden, denn nichts ist so wichtig, als daß es nicht bis zum Morgen warten könnte. Grundsätzlich sollten Alle elektronischen Geräte sogar von den Steckdosen getrennt werden, da sie auch ausgeschaltet ElektroSmog verursachen.

6. Ängste ernstnehmen

„Aber da sind Monster im Schrank!“ „Quatsch, du willst nur nicht einschlafen!“ Kinder haben andere Ängste als Jugendliche und Erwachsene. Unsere realen "Problem-Monster" lassen uns oft nicht zur Ruhe kommen, wenn wir schon längst im Bett liegen.
Doch können wir wirklich JETZT noch etwas ändern ?
Das Vergangene liegt hinter uns und ist geschehen, unabänderbar;
Die Zukunft können wir schmieden, doch sehen wir früh morgens viel klarer,
um wieder Lösungen zu finden, und das Kommende zu gestalten.
Dieser sollte der letzte Gedanke des Tages sein.

7. Nicht mit vollem Magen ins Bett

Weder Hunger noch ein übervoller Bauch sind schlaffördernd. Daher ist auch hier eine entsprechende Regelmäßigkeit notwendig.

8. Abends keine Licht- oder Lärmbelästigung

Werden die Sinne des Menschen übermäßig angeregt, ist an Einschlafen nicht zu denken. Eine helle Zimmerbeleuchtung oder einfallendes Licht von außen können ebenso den Schlaf verhindern, wie laute Musik oder laute Gespräche im Nachbarzimmer. Leider gehört das Autobahnrauschen und andere Umweltlärmverschmutzungen vielerorts zum Leben dazu, und ist nur zu oft die Erklärung für insuffiziente Nachtruhe.

9. Keine Aufputschmittel konsumieren

Wer Red Bull als Limo zur Abendlektüre genießt, verstzt den gesamten Kreislauf unterbewußt in Alarmbereitschaft. Das führt zu einem Unruhezustand, den man vordergründig gar nicht spürt.
Weitere "Upper" sind Cola, Energy Drinks, Guarana (Schoko), Kokain,
Chrystal Speed, MDMA, Meth, Pep, Extacy etc. Letztere sollte man n.M. NIE konsumieren,
und sich in Zeiten wirklicher Beanspruchung an natürliche Leistungssteigerung, wie Guarana halten.

10. DER WILLE

Am Ende zählt nur noch und vor Allem der Wille zum Schlaf, zur Vernunft und der Mut zum Ich. Handelst Du fahrlässig mit Deiner Gesundheit bist Du irgendwann nur noch der homogene Massendurchfall im Darm des gesamten Gesellschafts-Systems, statt dem Zeitgeist etwas zu geben, das gut verdaut werden muß. 

Dieser Weg ist evtl. momentan unangenehm, in der bröckelnden Wohlstandswelt, ist aber langfristig ein Benefit für Mensch und Umwelt. 

Ein gesunder Geist, im Gesunden Körper.